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Forschung zu Nanotechnologien

Wie sind Nanoteilchen beschaffen und welche Eigenschaften haben sie? Wie und in welchen Bereichen können sie eingesetzt werden und was bewirken sie dort? Welche unerwünschten Wirkungen und Gefahren gehen von Nanomaterialien aus?

Diesen Fragen widmen sich die unterschiedlichsten Institute, Organisationen und Unternehmen. Sie müssen dabei mit einer enormen Stoffvielfalt und einem schwer überschaubaren Anwendungsspektrum der Stoff-Zwerge zurechtkommen.

Die Schwerpunkte der Nanoforschung drehen sich vor allem darum, Erkenntnisse zu möglichen Risiken und Sicherheitsaspekten zu gewinnen sowie Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen.

Sicherheits- und Risikoforschung

Sie setzt sich mit vielfältigen Fragen zur Sicherheit von Nanotechnologien und ihren Anwendungen auseinander. Sie versucht, zu gesicherten Daten zu kommen, mit denen ein verantwortungsbewusstes Risikomanagement möglich ist. Es umfasst alle Aspekte der Arbeitssicherheit bei Herstellung, Be- und Verarbeitung von Nano-Materialien sowie Fragen der Produktsicherheit bei der Nutzung und Entsorgung nanotechnologischer Produkte.

Das dient letztlich dem Ziel, Mensch und Umwelt vor Schäden zu bewahren. Mehr dazu erfahren Sie in dem Beitrag Sicherheitsforschung.

Anwendungs- und Innovationsforschung

Sie will herausfinden, in welchen Produkten und bei welchen Verfahren Nanomaterialien eingesetzt werden können. Sie sollen dazu beitragen, Produkte und Anwendungen zu verbessern, weiterzuentwickeln oder neu zu erschaffen. Dabei ist der gesamte Weg von der Herstellung der Stoffe bis zur Nutzung in Produkten zu betrachten und umfassend zu erproben.  

Da Nanomaterialien inzwischen in fast allen Industriezweigen eingesetzt werden, ist die Zahl der Forschungsfelder und konkreten Projekte riesig. Das Spektrum von natur-, medizin- und ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen ist über viele Disziplinen hinweg breit gefächert. Es reicht von antibakteriellen Zusätzen in Wandfarben, Beschichtungen oder Textilien über wasserabweisende, kratzfeste Autolacke und die Nutzung von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff bis hin zu Nanopartikeln in der Krebstherapie, bei Wundauflagen, in optischen Spezialgläsern und besonders leistungsfähigen Batterien.

Das Potential und die Möglichkeiten der Nanotechnologien sind enorm, ihr Anwendungsspektrum wächst rasant. Das ist eine große Herausforderung für die Sicherheits- und Risikoforschung, die kaum mit den neuen Entwicklungen Schritt halten kann.

Wer zu Nanotechnologien forscht

Mit der Erforschung der Nanoteilchen, ihrer Verwendung und ihren Wirkungen sind Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen, politische Institutionen sowie Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen befasst.

Sie haben unterschiedliche Motive, verfolgen voneinander abweichende Ziele und beleuchten daher auch verschiedene Aspekte: Von grundlegenden Erkenntnissen über die Eigenschaften der Partikel, über ihre Anwendungsmöglichkeiten bis hin zu Konsequenzen in Bezug auf Umwelt und Gesundheit. Mit ihren Ergebnissen und deren Interpretation erweitern sie ständig den bisherigen Erkenntnisstand.

Mehr Informationen zur Nanoforschung haben wir hier für Sie zusammengestellt:



(Stand: Dezember 2021)

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