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Frankreich hat Titandioxid in Lebensmitteln verboten. Wollen Deutschland und andere Staaten das auch?

Nein, Deutschland und andere Mitgliedstaaten der EU streben so ein Verbot nicht an.

Ob und in welchen Produkten Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt werden dürfen, ist in der Europäischen Union für alle Staaten gemeinschaftlich geregelt. Die Bewertung und Zulassung der fraglichen Substanzen liegt bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Diese hatte Titandioxid zuletzt im Jahr 2016 nach erneuter Überprüfung als sicher eingestuft. Im Jahr 2018 wurden dann weitere Studien in Augenschein genommen, um herauszufinden, ob ihre Ergebnisse Anlass geben, den Stoff neu zu bewerten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verneinten das.

Die deutschen Behörden erkennen diese Entscheidung an. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hat bisher keine Zweifel an dieser Bewertung geäußert, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sieht ebenfalls keinen Handlungsbedarf. Wie die EFSA wird sich aber auch das BfR weiterhin wissenschaftlich mit Titandioxid befassen.

Was das Verbot Frankreichs konkret bedeutet, wie die EFSA zu ihren Entscheidungen kam, die entsprechenden Stellungnahmen (in englischer Sprache) und alle anderen Informationen rund um die Diskussion um Titandioxid in Lebensmitteln haben wir Ihnen hier zusammengestellt.  
 

(Mai 2019)
 


Noch mehr Fragen und Antworten finden Sie in der Übersicht.
 

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