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CREATE - Anwender im Dialog

Im März 2015 luden NanoDiode und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) Anwender, Wissenschaftler und Studenten zum CREATE-Dialog ein. Gemeinsam diskutierten sie Kriterien für nachhaltige Nanoinnovationen und neue Ideen für Anwendungen der verschiedenen Nanotechnologien fürs Bauen und Wohnen.

Zur Einführung
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten von Mikko Rissanen von DIALOG BASIS und Thomas Huttenlocher vom MLR gab Ute Juschkus vom RKW Kompetenzzentrum in ihrem Vortrag einen Überblick über die "Zwerge auf dem Bau - Nanotechnologie und ihre Anwendungen für Bauwirtschaft". Dabei wurden unter anderem Stoffe wie Siliziumdioxid oder Titandioxid sowie innovative Anwendungsformen wie Wärmedämmung durch nanotechnologische Vakuumisolationspaneele und intelligente, wasserabweisende Oberflächen vorgestellt.

Foto: Dialog Basis

Unter dem Titel "Von der Nano-Liste zum Nanorama Bau – Informationsinstrumente für Anwender" stellte Corinne Ziegler von der Berufsgenossenschaft Bau (BG) Strategien zur Vermittlung neuer Technologien vor. Besonders im Fokus standen dabei die Nano-Panoramen, die die BG Bau in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung entwickelt hat. Als interaktive 3D-Landschaften vermitteln diese "Nanoramen" Nutzerinnen und Nutzern spielerisch und interaktiv, wo in welcher Umgebung Nanomaterialien eingesetzt werden. Quizfragen zu Exposition und Risiken verschiedener Nanomaterialien vermitteln die Chancen und Risiken der jeweiligen Anwendung.

Dialogstation "Intelligente Oberflächen"
In Anschluss an die einführenden Vorträge diskutierten die Teilnehmer am Beispiel des "Lotus-Effekts" Kriterien für verbraucherfreundliche Innovation und neue mögliche Anwendungsfelder dieser Technologie. Wichtig war den Anwesenden vor allem die Umweltverträglichkeit der Technologie sowie das Preis-Leistungs- beziehungsweise das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Für neue Anwendungsfelder wurden zahlreiche innovative Ideen, wie der Schutz von Fassaden gegenüber Graffiti oder von Kunstwerken und Denkmälern, entwickelt.

Dialogstation "Energieeffizienz"
In der Diskussion um einen nachhaltigen Umgang mit Vakuumisolationspaneelen und weiteren Nanoinnovationen im Baubereich war es den Teilnehmern besonders wichtig, dass möglichst ressourcenschonend produziert und verarbeitet wird und dass bei der Analyse von Kosten-Nutzen-Bilanz auch die sogenannte „graue Energie“ berücksichtigt wird. Um die oft teuren Pilotprojekte zur Forschung und Entwicklung nachhaltiger Bauinnovationen zu finanzieren, solle darüber hinaus über Fördermöglichkeiten durch die öffentliche Hand nachgedacht werden. Auch Speichertechnologien spielen im Hinblick auf die Energieeffizienz eine große Rolle.

Dialogstation "Kommunikation"
In der angeregten Diskussion zum Thema Kommunikation kristallisierte sich bald heraus, dass für das Vertrauen von Verbrauchern in nachhaltige Innovation transparente Information nötig ist. Sie wollen Informationen über die Dauerhaftigkeit, mögliche Risiken, Umweltaspekte und Kosten von nanotechnologischen Produkten. Um die Aufklärung niederschwellig und verbraucherfreundlich zu praktizieren, sollten sowohl Positiv- als auch Negativbeispiele in der öffentlichen Debatte berücksichtigt werden. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass dafür möglichst viele verschiedene Medien genutzt werden sollten, um alle Zielgruppen mit dem Thema zu erreichen. Auch Vernetzung der verschiedenen Akteure aus unterschiedlichen Disziplinen im Themenfeld Nanotechnologien sei ein wichtiger Bestandteil für erfolgreiche Kommunikation.

Hintergrund
Die Dialogveranstaltung CREATE fand im Rahmen des EU-Projektes NanoDiode statt und wird parallel in Frankreich, Italien, Polen, Österreich und in den Niederlanden durchgeführt. Die Universität Stuttgart koordiniert das Projekt für Deutschland, die Veranstaltung wurde organisiert von DIALOG BASIS (www.dialogbasis.de).

Der Dialog dient dazu, gesellschaftlich gewünschte Innovationen aus den vielen Bereichen der Nanotechnologien zu unterstützen. Er ist eines von verschiedenen Instrumenten, mit denen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Debatten um einen verantwortungsvoller Umgang mit der Forschung an und den Innovationen durch Nanotechnologien einzubeziehen. Dieses Ziel verbindet NanoDiode mit dem Nano-Dialog Baden-Württemberg. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) war daher gern Gastgeber der Veranstaltung.

Hintergrund
Die Dialogveranstaltung CREATE fand im Rahmen des EU-Projektes NanoDiode statt und wird parallel in Frankreich, Italien, Polen, Österreich und in den Niederlanden durchgeführt. Die Universität Stuttgart koordiniert das Projekt für Deutschland, die Veranstaltung wurde organisiert von DIALOG BASIS (www.dialogbasis.de).

Der Dialog dient dazu, gesellschaftlich gewünschte Innovationen aus den vielen Bereichen der Nanotechnologien zu unterstützen. Er ist eines von verschiedenen Instrumenten, mit denen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Debatten um einen verantwortungsvoller Umgang mit der Forschung an und den Innovationen durch Nanotechnologien einzubeziehen. Dieses Ziel verbindet NanoDiode mit dem Nano-Dialog Baden-Württemberg. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) war daher gern Gastgeber der Veranstaltung.

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