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Nutzerkomitee – Nutzer im Dialog

Was brauchen Unternehmen, die innovative Nanoanwendungen entwickeln und vermarkten, um verantwortungsvolle Innovationen nachhaltig zu entwickeln und gut zu kommunizieren? Wie können sie für die Zukunft eine Brücke zwischen Verbrauchern und Wirtschaft bauen? Das diskutierten im April 2015 Vertreter von Unternehmen, Hochschulen, Verbraucher- und Netzwerkorganisationen sowie interessierte Bürger im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes NanoDiode.

Foto: Dialog Basis

Zur Einführung
DIALOG BASIS (im Auftrag der Universität Stuttgart) und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) hatten sie zum "Nutzerkomitee zu nachhaltigen Nanoinnovationen in Bauen und Wohnen" nach Stuttgart eingeladen. In diesem Rahmen werden Innovationen frühzeitig mit ihren künftigen Nutzern – professionellen Anwendern, Bürgerinnen und Bürgern sowie mit verschiedenen Stakeholder-Gruppen – diskutiert. So werden Unternehmen und Technologieentwickler dabei unterstützt, die gesellschaftlichen Belange, Fragen und Anregungen in frühen Phasen der Produktentwicklung zu berücksichtigen und transparente Kommunikation aufzubauen.

Wie soll nachhaltige Innovation in Zukunft gestaltet werden?
Im Nutzerkomitee wurden Anforderungen an verantwortungsvolle Innovation und Forschung mit Nanotechnologien sowie an die Kommunikation an konkreten Anwendungsbeispielen diskutiert. Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Wie kann nachhaltige Innovation im Bereich von Nanotechnologien definiert werden?
  • Welche Kriterien sollten die Produkte erfüllen?
  • Wie sollen Hersteller und Handel kommunizieren?
  • Wie können verantwortungsvolle Innovationen schneller auf den Markt gebracht werden?

Hierfür stellte zunächst Dr. Roland Caps von der Firma Va-Q-Tec aus Würzburg innovative Vakuumisolationspaneele vor, die mit Hilfe von Nanotechnologien bei geringer Dicke eine sehr hohe Dämmleistung erbringen und somit zum Beispiel äußerst platzsparend in Kühlgeräten eingesetzt werden könnten. Weil sie auch in engen Räumen flexibel einsetzbar sind, könnten diese Produkte bisher nicht entdeckte Energieeinsparpotenziale erschließen. Als zweites Innovationsbeispiel diskutierte die Gruppe "die dünnste Heizung der Welt" – eine CNT-basierte, effektive Heizbeschichtung mit geringem Energieverbrauch für Zuhause und industrielle Nutzung. (Mehr dazu in unserer Bildreportage "Wärmende Farben").

In der Diskussion
Neben der Sicherheit für die gewerblichen Anwender sowie die Verbraucher, standen bei den Teilnehmern besonders die Umweltverträglichkeit sowie Gesamt-Kosten-Nutzen-Analysen, die auch die Herstellung und Entsorgung der innovativen Produkte berücksichtigen, im Fokus. Über die Innovationsbeispiele hinaus wurden noch Ansätze erarbeitet, wie nachhaltige Nano-Innovationen schneller auf den Markt gebracht und "Korridore für Innovation" geschafft werden könnten.

Hintergrund
Das Nutzerkomitee fand im Rahmen des EU-Projektes NanoDiode statt und wird parallel in Frankreich, Italien, Polen, Österreich und in den Niederlanden durchgeführt. Die Universität Stuttgart koordiniert das Projekt für Deutschland, die Veranstaltung wurde organisiert von DIALOG BASIS (www.dialogbasis.de).

Der Dialog dient dazu, gesellschaftlich gewünschte Innovationen aus den vielen Bereichen der Nanotechnologien zu unterstützen. Er ist eines von verschiedenen Instrumenten, mit denen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Debatten um einen verantwortungsvoller Umgang mit der Forschung an und den Innovationen durch Nanotechnologien einzubeziehen. Dieses Ziel verbindet NanoDiode mit dem Nano-Dialog Baden-Württemberg. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) war daher gern Gastgeber der Veranstaltung.

Hintergrund
Das Nutzerkomitee fand im Rahmen des EU-Projektes NanoDiode statt und wird parallel in Frankreich, Italien, Polen, Österreich und in den Niederlanden durchgeführt. Die Universität Stuttgart koordiniert das Projekt für Deutschland, die Veranstaltung wurde organisiert von DIALOG BASIS (www.dialogbasis.de).

Der Dialog dient dazu, gesellschaftlich gewünschte Innovationen aus den vielen Bereichen der Nanotechnologien zu unterstützen. Er ist eines von verschiedenen Instrumenten, mit denen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Debatten um einen verantwortungsvoller Umgang mit der Forschung an und den Innovationen durch Nanotechnologien einzubeziehen. Dieses Ziel verbindet NanoDiode mit dem Nano-Dialog Baden-Württemberg. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) war daher gern Gastgeber der Veranstaltung.

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