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Genau hinsehen: Staub von morgen

(22.01.2019) Das Wissenschaftsjahr 2018 stand unter dem Motto „Arbeitswelten der Zukunft“. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beleuchtete dabei unter anderem die innovativen Werkstoffe, zu denen auch Nanomaterialien gehören. Besonders im Fokus: Staub. Eine Dokumentation in Text, Bild und Videos zeigt, warum es wichtig ist, neue Stoffe zu untersuchen.
 

Bei der Bearbeitung von Nanomaterialien kann gesundheitsgefährdender Staub entstehen. Insbesondere bei bestimmten Kohlenstoff-Nanoröhrchen (Carbon Nanotubes, CNT) können Fasern entstehen, die eine große Ähnlichkeit zu Asbestfasern aufweisen. Das ehemalige Wundermineral Asbest verursacht in Deutschland mehr als 20 Jahre nach seinem Verbot jährlich über 1.500 Tote aufgrund einer Berufskrankheit.
 

Die Web-Dokumentation des Bundesamtes für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gewährt unter anderem mit Bildern aus dem Rasterelektronenmikroskop faszinierende Einblicke in die Nanowelt. In Videosequenzen erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sie im Nanolabor der BAuA kritische Fasern identifizieren. Zudem zeigen sie Ansätze auf, die Beschäftigte vor möglichen Gefahren schützen. Ein Blick in die betriebliche Praxis eines Unternehmens, das mit Nanomaterial arbeitet, rundet die Dokumentation ab.

Die Reise durch die Nanowelt und die Labore dauert rund 15 Minuten. Dabei scrollt sich der Nutzer durch die Geschichte. Auf seiner Reise erhält er einen Eindruck über die Chancen und Risiken von Materialinnovationen und erfährt, wie Wissenschaft einen Beitrag zur Sicherheit an Arbeitsplätzen in den Arbeitswelten der Zukunft leistet.
 

"Staub von morgen" gibt es gemeinsam mit weiteren Web-Dokumentationen aus dem Projekt "Arbeitswelten der Zukunft menschengerecht gestalten" unter www.wissenschaftsjahr.baua.de. Das Projekt ist eingebunden in das Wissenschaftsjahr 2018 - "Arbeitswelten der Zukunft", einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und wird von diesem gefördert.

Zur Dokumentation „Staub von morgen".
 

Quelle: BAuA (www.baua.de)
 


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