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Gurr-Hirsch: Nano-Kennzeichnung weiterentwickeln

Die EU-Kommission prüft im Jahr 2018, ob die Definition von Nanomaterialien noch zeitgemäß und zielführend ist. Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten des gesetzlichen Rahmens und Defizite in der Verbraucherkommunikation lieferte unter anderem der „Marktcheck Kosmetik“. Staatsekretärin Gurr-Hirsch MdL lädt zur Diskussion nach Brüssel.


Seit dem Jahr 2011 regelt die EU-Kosmetikverordnung, unter welchen Bedingungen nanoskalige Inhaltsstoffe in Kosmetika eingesetzt werden dürfen. Ebenso lange müssen solche Stoffe in der Liste der Inhaltsstoffe (INCI) deutlich gekennzeichnet werden.

Im Jahr 2015 ließ das Verbraucherministerium Baden-Württemberg untersuchen, wie stark nanomaterialhaltige Kosmetika eigentlich in den Sortimenten baden-württembergischer Einzelhändler vertreten sind, welche Fragen das möglicherweise bei Verbrauchern aufwirft und wie die Händler mit diesen Informationsbedürfnissen umgehen. Die Ergebnisse der Studie "Marktübersicht für kosmetische Produkte mit Nanotechnologien in Baden-Württemberg" bieten Hinweise auf die Defizite der geltenden Gesetzgebung und der Verbraucherkommunikation zum Thema Nanotechnologien.


Podiumsdiskussion in Brüssel
Auf Einladung der Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, diskutieren am 19. März Vertreterinnen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlamentes, der Kosmetik-Industrie, der amtlichen Überwachung und des Verbraucherschutzes in Brüssel über die Möglichkeiten, die EU-Kennzeichnung von Nanomaterialien weiter zu entwickeln.

Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Lucia Reisch


Neugierig? Mehr Meldungen aus der Nano-Welt finden Sie in unserem Archiv.

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