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Verbraucherministerium Baden-Württemberg beantwortet Nano-Fragen aus dem Landtag von Baden-Württemberg

(17.12.2018) Mögliche Nano-Anwendungen in Lebensmitteln sind immer wieder ein Thema in der Berichterstattung. Zuletzt machten die Ergebnisse einer Untersuchung des BUND Schlagzeilen, nach denen Nano-Partikel ohne Kennzeichnung weit verbreitet und gesundheitlich bedenklich wären. Die Landtagsabgeordneten Klaus Hoher und Stephen Brauer (FDP/DVP) wollten den tatsächlichen Stand des Wissens erfahren und stellten eine Kleine Anfrage an die Landesregierung Baden-Württemberg. Die Antwort ist nun öffentlich. 
 

Unter der Überschrift „Verbraucherinformation über Nanopartikel im Lebensmittelsektor“ fragten die beiden Abgeordneten die Landesregierung unter anderem danach, welche gesicherten Erkenntnisse es derzeit über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen Titandioxid- und Siliciumdioxid-Nanopartikel in Lebensmitteln gebe, ob Nano-Analysen bereits im Rahmen von Routineuntersuchungen der amtlichen Lebensmittelüberwachung möglich seien und wie verbraucherfreundlich die aktuelle Rechtslage sei.

Um dies zu beantworten, stellten die Landesuntersuchungsämter Baden-Württembergs und das Nanoportal Baden-Württemberg für das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) den derzeitigen Wissenstand zusammen. Die Fragen und die vollständige Antwort des MLR sind nun in Drucksache 16/5101 veröffentlicht.
 

Hintergrundinformationen zum Stand von Anwendung und Rechtslage haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Im Interview erläutert Dr. Ralf Greiner vom Max-Rubner-Institut (Karlsruhe), wo die Nanotechnologien im Lebensmittelsektor derzeit tatsächlich eine Rolle spielen – und wo nicht.
Warum die Studien zur entzündungsfördernden Wirkung von Titanddioxid- und Siliciumdioxid bisher keinen Beleg erbracht haben, beschreibt der Toxikologe Prof. Harald Krug hier.
 


Neugierig? Mehr Meldungen aus der Nano-Welt finden Sie in unserem Archiv.

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